Stadt schließt Entsorgungsvertrag mit der MBA

Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und die MBA-Geschäftsführer Dr. Norbert Bruhn-Lobin und Dr. Dietmar Schneider unterzeichneten jetzt den neuen Entsorgungsvertrag für den Restabfall und Sperrmüll der Stadt Neumünster. Nach der europaweiten Ausschreibung, bei der sich die Mechanisch-Biologische-Abfallbehandlungsanlage (MBA) erfolgreich als wirtschaftlichster und umweltbezogen effizientester Anbieter durchsetzte, werden die 18.000 Tonnen Restabfall und 3.500 Tonnen Sperrmüll der Neumünsteraner Haushalte direkt vor Ort verwertet. Die Kosten betragen jährlich rund 2,8 Millionen Euro. Der Vertrag wird für die Jahre 2021 bis 2026 geschlossen mit der Option auf eine Verlängerung um vier Jahre. Der Auftrag wurde nach Zustimmung der Ratsversammlung an die MBA vergeben.

„Die Stadt Neumünster hat damit eine Entsorgungssicherheit für die nächsten zehn Jahre und trägt zum Erhalt des Standortes der MBA bei. Die Sicherheit der Abfallentsorgung ist von zentraler Bedeutung für die Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Ich freue mich, dass die MBA die Ausschreibung gewonnen hat und der Abfall vor Ort verwertet wird“, formuliert Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras.  

Bei der Vergabe wurden umweltbezogene Vergabekriterien, wie Kohlendioxid-Verbrauch oder Effizienz der Behandlungslage hinzugezogen. Die Bieter der Ausschreibung erhielten einen Bonus für die Vermeidung von Treibhausgasen durch die Energieerzeugung aus dem Abfall.  

„Der Entsorgungsvertrag mit der Stadt Neumünster ist auch für die nächsten Jahre ein wichtiger Beitrag der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt für eine sichere und ökologisch hochwertige Abfallverwertung und Fernwärmeproduktion vor Ort“, MBA-Geschäftsführer Dr. Norbert Bruhn-Lobin. Das Klimaschutzpaket der Stadt Neumünster fordert deutliche Einsparungen von Kohlendioxid-Emissionen. In diesem Zusammenhang sind kurze Wege bei der Abfallentsorgung und eine Wärmeproduktion vor Ort, die nicht auf Erdöl und Gas basiert, von besonderer Bedeutung.  

Zum Jahresende läuft der bestehende Entsorgungsvertrag aus. Gemäß dem bestehenden Kooperationsvertrag zwischen dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, dem Kreis Plön und der Stadt Neumünster vom 14.05.2001 werden die Restabfälle der Stadt Neumünster seit dem 01.06.2005 dem Kreis Rendsburg-Eckernförde überlassen und im Rahmen der Beauftragung über die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWR) Rendsburg-Eckernförde in der MBA in Neumünster verwertet.

von links nach rechts: Dr. Dietmar Schneider, Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und Dr. Norbert Bruhn-Lobin