Klimaschutz

Abfälle müssen in Deutschland behandelt werden. Das schreiben die bundes­deutschen Gesetze vor. Auf Deponien landen nur noch Asche, Sand, Steine, Schutt und Scherben. Ziel ist es, den Flächen­verbrauch und die Treibhaus­gas­emissionen durch Deponien so weit wie möglich einzudämmen. Denn aus Deponien, auf denen unbehandelter Hausmüll abgelagert wurde, strömt noch heute Methan­gas aus. Das Methan lässt sich nur zu einem Teil auffangen und energetisch nutzen. Der Rest geht in die Atmosphäre und verstärkt dabei den Treibhauseffekt, die Erwärmung.

Dass es eine Klimaerwärmung gibt, bezweifelt heute fast niemand mehr. Die Frage ist allerdings noch, um wie viel Grad sich die Atmosphäre erwärmen wird.

Der Einsatz unseres hochwertigen, ständig auf seine Zusammen­setzung und Qualität überprüften Ersatz­brenn­stoffs in zwei modernen Heizkraftwerken sorgt für eine deutliche Einsparung an Treibhaus­gasen. Denn zum einen wird deutlich weniger Kohle verbrannt, zum anderen besteht unser Ersatz­brennstoff zur Hälfte aus regenerativen Stoffen, wie Papier-, Textil-, Lederresten, Holzteilen und sonstigen organischen Anteilen. Diese Stoffe verbrennen klimaneutral.

Erklärt am Beispiel Holz

Die Verbrennung von Holz setzt nur so viel Kohlen­dioxid CO2 frei, wie der Baum, von dem das Holz stammt, im Laufe seines Lebens aus der Atmosphäre aufgenommen und für sein Wachstum verbraucht hat.

Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Kohle werden Kohlendioxid­mengen frei gesetzt, die der Atmosphäre schon vor Millionen von Jahren entzogen worden waren. Es gelangt somit zusätzliches CO2 in die Atmosphäre.