Abluftreinigung

Entsprechend der 30. Verordnung zum Bundes­immissions­schutzgesetz wird die Abluft aus den Hallen sowie aus den Rotte­modulen gefiltert, bevor sie  über einen 25 Meter hohen Schornstein abgeführt wird. Dabei wird die Hallenluft mehrfach umgewälzt und genutzt, denn die strengen Immissions­beschränkungen sorgen dafür, dass nicht unbegrenzt Frischluft für die Belüftung der Hallen genutzt werden darf.

Die Reinigung der am stärksten belasteten Abluft gewährleisten zwei Regenerativ-Thermische Oxidatoren (RTO). Sie zerlegen die Geruchsstoffe durch Erhitzung über einem ca. 900° C heißen Keramikbett in ihre geruchlosen Bestandteile CO2 und Wasser. Die Reinigung der weniger stark belasteten Hallenabluft übernehmen drei Biofilter mit vorgeschalteten Wäschern. Die Biofilter sind mit Holz­hack­schnitzeln gefüllt, an deren Oberfläche sich Bakterien ansiedeln. Diese ernähren sich aus den organischen Inhaltstoffen der belasteten Abluft. Als Abbau­produkte entstehen Kohlendioxid und Wasser.